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Umgebung

Die Ursprünge der Stadt Rodi Garganico sind sehr alt und die historischen Quellen schreiben die Gründung des ersten Siedlungskerns der Ortschaft dem griechischen Volk der Argiver Rhodos zu - mutige Entdecker, die im 8. Jahrhundert v. Ch. an der Küste des Gargano an Land gingen.

Ihre offensichtliche Bestimmung als Seefahrerstadt, die von den Römern weiterentwickelt wurde, identifiziert den Hafen von Rodi als den Portus Garnae, dessen Überreste bis zum Ende des 19. Jahrhunderts erkennbar waren, obschon bis heute noch unterhalb der Burg die Überreste der Verteidigungsmauer der Stadt zu bewundern sind sowie die des Zugangs zum Tabularium, jenen Räumlichkeiten, die in römischer Zeit der Registratur der Menge von Durchgangswaren dienten, schließlich bildete Rodi Garganico für den Gargano in der Antike die einzige echte Öffnung zum Meer hin.

Wie die meisten Städte an der Adriaküste hat sie im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Herrschaften erfahren, mit dem Fall des Römischen Reichs geriet sie 485 n. Ch. unter die Kontrolle der Goten und später der Sarazenen.

Nach der Herrschaft der Venezianer im 13. Jahrhundert wurde sie bis zur Einheit Italiens ein Lehen von Alfons von Aragon.

Die in den Jahrhunderten wechselnden Völker haben jedoch die Region um zahlreiche Baudenkmäler bereichert und um Traditionen, die bis heute in den typischen Gerichten der regionalen Küche und in den Volksfesten zu finden sind, mit Reenactments, die dazu beitragen, der edlen Ursprünge der Stadt zu gedenken.

Heute ist das auf einem Felsvorsprung thronende Rodi Garganico eine typische mediterrane Ortschaft, die trotz der langen Zeit, die seither vergangen ist, noch immer diese Anziehungskraft besitzt, die einst die Argiver Rhodos zutiefst beeindruckte.

Hinzu kommt die umliegende Natur, die, noch immer bestens erhalten, den unverfälschten Rahmen der in dieser üppigen Landschaft gelegenen Stadt bildet. Eingebettet zwischen Olivenhainen und Zitruspflanzungen aus den Zeiten der arabischen Herrschaft, war die Stadt Rodi schon im 19. Jahrhundert bis nach Übersee für die außergewöhnlichen organoleptischen Eigenschaften ihrer Zitrusfrüchte berühmt.

Von dem, was heute die Pier des neuen Hafens bildet, stachen Frachtschiffe voller Zitronen, Orangen und Öl in Richtung Amerika in See, herausragende Erzeugnisse des garganischen Bodens, die heute neben weiteren Qualitätsprodukten, wie dem podolischen Caciocavallo, von den ‚Slow Food‘-Presidi hervorgehoben werden.

Allen durchreisenden Reedern im neuen Jachthafen möchte Rodi Garganico neben seinen atemberaubenden Panoramen und feinsten Sandstränden eine magische und zeitlose Atmosphäre schenken und dabei diese Tradition der Gastlichkeit fortleben lassen, die von jeher die Menschen des Gargano ausgezeichnet hat.

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